Monteur fräst mit einer Bodenfräse Heizkanäle in den Bestandsestrich; die fertig gefrästen Kanäle verlaufen im Boden

Frässystem

Fußbodenheizung im Bestand nachrüsten

Ohne zusätzliche Aufbauhöhe, ohne Estrich-Abriss: Die Heizkanäle werden direkt in den geeigneten Bestandsestrich gefräst.

Bundesweit im Einsatz · Einzelne Räume möglich · Heizrohr und Prüfung inklusive

Frässystem erklärt

Was ist ein Frässystem?

Ein Frässystem ist ein Verfahren, um eine Fußbodenheizung in einem bestehenden Gebäude nachzurüsten. Eine Bodenfräse schneidet schmale Kanäle in den vorhandenen Estrich, in die die Heizrohre eingelegt werden. Ein neuer Bodenaufbau entfällt, der Estrich wird nicht abgerissen.

Der Ablauf: Estrich prüfen, Kanäle fräsen, Rohre einlegen, am Heizkreisverteiler anschließen, Dichtheit prüfen, Kanäle verschließen. Gefräst wird mit professioneller Absaugung. Danach kann der Bodenbelag direkt aufgebracht werden.

Der Unterschied zu den Alternativen: Ein Aufbausystem legt eine zusätzliche Schicht auf den Boden, ein neuer Estrich muss erst heraus und dann trocknen. Beim Fräsen bleibt die Estrichhöhe, wie sie ist. Türen und Übergänge müssen nicht angepasst werden.

Voraussetzung ist ein geeigneter Bodenaufbau. Ob der vorhandene Estrich trägt, zeigt die Prüfung vor Ort, bei Bedarf mit einer Probefräsung. Die eingefrästen Heizkreise arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und passen damit zum Betrieb mit einer Wärmepumpe.

Gefrästes Kanalsystem im Bestandsestrich: Die Heizkanäle verlaufen in engen Schleifen durch den ganzen Raum
Die fertig gefrästen Heizkanäle, bevor die Rohre eingelegt werden.

Ablauf

In sechs Schritten zur Fußbodenheizung.

Jeder Schritt stammt aus einer echten Baustelle. Klicken Sie sich durch.

  1. Monteur prüft den leeren Raum und hält den Bodenaufbau auf dem Tablet fest.

    Schritt 1 von 6

    Estrich prüfen

    Zuerst der Boden, dann der Plan. Vor Ort prüfen wir, ob der vorhandene Estrich trägt — bei Bedarf mit einer Probefräsung. Erst danach steht fest, wie die Heizkreise verlaufen.

  2. Bodenfräse schneidet einen Heizkanal in den Bestandsestrich, Absaugschlauch am Gerät.

    Schritt 2 von 6

    Kanäle fräsen

    Die Bodenfräse schneidet die Kanäle direkt in den Bestandsestrich. Gefräst wird staubarm mit professioneller Absaugung. Der Estrich bleibt liegen, die Aufbauhöhe ändert sich nicht.

  3. Monteur legt das Heizrohr von Hand in einen frisch gefrästen Kanal ein.

    Schritt 3 von 6

    Heizrohr einlegen

    Das Heizrohr kommt von Hand in die Kanäle. Es verschwindet im Estrich, statt auf ihm aufzubauen — deshalb müssen Türen und Übergänge nicht angepasst werden.

  4. Monteur schließt die eingefrästen Heizkreise am Heizkreisverteiler an.

    Schritt 4 von 6

    Am Verteiler anschließen

    Alle Heizkreise laufen am Heizkreisverteiler zusammen und werden dort angeschlossen. Sie arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und passen damit zum Betrieb mit einer Wärmepumpe.

  5. Prüfung der Heizkreise am Verteiler, bevor die Kanäle verschlossen werden.

    Schritt 5 von 6

    Dichtheit prüfen

    Bevor der Boden zugeht, werden die Heizkreise geprüft. Das Ergebnis kommt zusammen mit Fotos und der Verteilerdokumentation ins Protokoll.

  6. Alle Heizrohre liegen in den gefrästen Kanälen — der Boden ist bereit zum Verschließen.

    Schritt 6 von 6

    Kanäle verschließen

    Zum Schluss werden die Kanäle verschlossen. Danach kann der Bodenbelag direkt aufgebracht werden — ohne die Wochen, die ein neuer Estrich zum Durchtrocknen braucht.

Warum das Frässystem

Fußbodenheizung nachrüsten, ohne den Boden aufzureißen.

  1. Ihre Raumhöhe bleibt, wie sie ist.

    Die Heizkanäle werden in den vorhandenen Estrich gefräst. Kein neuer Bodenaufbau, keine gekürzte Tür, kein angepasster Übergang.

  2. Kein Abriss. Keine Trocknungszeit.

    Der Estrich bleibt liegen. Das spart Rückbau, Entsorgung und die Wochen, die ein neuer Estrich zum Durchtrocknen braucht.

  3. Staubarm gefräst, geprüft, dokumentiert.

    Gefräst wird staubarm mit professioneller Absaugung. Am Ende steht die Dichtheitsprüfung, dazu Fotos, Verteilerdokumentation und Protokoll.

Fußbodenheizung fräsen: unsere Leistungen

Alles aus einer Hand – vom Fräsen bis zur Dokumentation.

Im Angebot enthalten

Im Frässystem-Angebot enthalten

  • Probefräsung bei Bedarf
  • Fräsen der Heizkanäle
  • benötigtes Heizrohr
  • fachgerechte Rohrverlegung
  • Anschluss am Heizkreisverteiler
  • abschließende Dichtheitsprüfung
  • Fotodokumentation
  • Verteilerdokumentation
  • Dichtheitsprotokoll

Optional, projektabhängig und separat berechnet

Zusätzlich möglich

  • Klebereste abschleifen
  • Rand- und Dehnfugen nachrüsten
  • Risse behandeln und verharzen
  • Gewebe zur Rissüberbrückung
  • Fräskanäle verschließen
  • Ausgleichsmasse aufbringen
  • verlegereifen Boden herstellen
  • Heizkreisverteiler setzen oder nachrüsten
  • alternative Flächenheizungslösung

Was Ihr Projekt kostet, steht nach der Bestandsprüfung fest — nach Fläche, Untergrund und Umfang.

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Spezialist für Flächenheizungs- und Estrichsysteme.

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